Die Bautenserie 1948 Philatelie und Forschung
Die Bautenserie 1948              Philatelie und Forschung

Aktuelles

ARGE Bautenserie1948 e.V.

Unsere Treffen,

kommen Sie doch mal vorbei!

 

Regionaltreffen Nord, Soltau:

Hotel "MyLord", Mühlenweg 7                

03. - 05. November. 2017

 

Regionaltreffen 23.März. - 25. März 2018 im Hotel Scirocco mit Jahreshauptversammlung am Samstag den 24.März  in

34225 Baunatal, Vereinshaus

Am Erlenbach 5    

 

Regionaltreffen Süd, 89340 Leipheim: 

Hotel "Zur Post", Bahnhofstr.6            

28 - 29. Mai 2018

 

Neuer Treffpunkt!!!

Regionaltreffen West-Südwest,

35792 Löhnberg

Hotel "Zur Krone", Obertorstr.1

15. - 16. Juni. 2018

 

Regionaltreffen Nord, Soltau:

Hotel "MyLord", Mühlenweg 7                

02. - 04. November. 2018

 

Plattierung (Was ist eine Plattierung?)

Unter einer Plattierung bezeichnet man die Rekonstruktion einer Druckplatte mithilfe von Marken, die bestimmte Feldmerkmale (Plattenfehler) aufweisen.

Werden Druckplatten ohne vorhandene Unterlagen plattiert (es wird also noch geforscht) kann dies nur per zusammenhängenden Markeneinheiten geschehen, die dann mit über- und aneinandergelegten Feldmerkmalen nach abgeschlossener Forschung eine komplette Druckplatte ergeben. Dieses ist sehr Zeitintensiv und bei manchen Werten (z.B. 4PF, 20Pf rot) unmöglich, da zu viele Druckplatten verwendet wurden. Eine Druckplatte hat 400 Felder, bei der 20 Pf. rot gibt es 200 Druckplatten, d.h. 200x400 Felder = 80.000 verschiedene Feldmerkmale!!!

Gibt es vom betreffenden Wert aufgrund nur weniger Druckplatten schon fertige Plattierungsunterlagen (ARGE-Handbuch und Mitteilungsblätter), kann man mithilfe dieser Unterlagen auch mit Einzelmarken eine komplette Druckplatte plattieren (rekonstruieren).

Von gewissen Werten gibt es sogar nur eine Druckplatte, daher ist dieser Wert relativ einfach zu plattieren, da es nur 400 verschiedene Felder gibt.

 

Diese Werte sind relativ einfach zu Plattieren:

5 Pf. Type I      (nur 1 Platte)

50 Pf. blau       (nur 1 Platte)

60 Pf. Type II   (nur 1 Platte)

 

Dann benötigt der Sammler noch eine Lupe oder Binokular mit ca. 10facher Vergrößerung, eine Pinzette und los gehts!!!

Trennt der Sammler die plattierten Marken noch nach Wasserzeichen und Zähnung, benötigt dieser noch einen Zähnungsschlüssel und einen Wasserzeichensucher.

 

Ich selber Forsche an der 5 Pfennig Type V weit gezähnt, die von der Druckerei Westermann hergestellt wurde. Da ca. 45 Druckplatten verwendet wurden, kann ich mich dieser Aufgabe wohl ein Leben lang stellen, denn es sind ca. 18.000 verschiedene Felder zu bestimmen.

 

Wie geht ein Plattierer arbeitstechnisch vor?

1. Die Marken werden häufchenweise nach PM sortiert

2. Dann werden sie nach SM sortiert

3. Nun sortiert man sie nach TM

...bei nur einer Druckplatte ist damit der Arbeitsvorgang abgeschlossen und neben der Marke wird ein kleiner Zettel mit der TM-Nummer gesteckt

4. Gibt es mehr als eine Druckplatte, muß der Plattierer sie noch nach QM sortieren und sie dann mit einem Zettel benummern. Früher benutzte man auch einen Bleistift und schrieb die Nummer auf die Markenrückseite.

 

Wenn sie jetzt noch den Unterordner (Link) "Druckplattenaufbau bei Westermann" aufmachen, wird alles genau erklärt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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